Streckenmeldungen 2004

Schwarzwaldbahn und Harmersbachtalbahn
(Kursbuchstrecken 720, 722)

 

KBS 720 Offenburg - Singen (Schwarzwaldbahn)
KBS 722 Biberach (Baden) - Oberharmersbach (Harmersbachtalbahn)
KBS 741 Eutingen im Gäu - Freudenstadt - Hausach 
"Ringzug" Schwarzwald-Baar-Heuberg (KBS 720, 727, 740, 742, 755)
Ortenaukreis / Tarifverbund Ortenau

Stand: 11.2004

 

 
KBS 720   Offenburg - Hausach - Singen (Schwarzwaldbahn)
 

siehe auch unter "Bahn-Themen":
Verstümmelung der Infrastruktur durch Gleisabbau
Ausschreibung der Verkehrsleistung ab Dezember 2006 durch das Ministeriums für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg (14.01.2003)
Pressemeldung des Ministeriums für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg zur Bekanntgabe des Zuschlags (15.01.2004)

 

(15.01.2004) Über die Ausschreibung der Verkehrsleistung auf der Schwarzwaldbahn und die beim Umwelt- und Verkehrsministerium Baden-Württemberg eingegangenen Angebote ist an dieser Stelle bereits mehrfach berichtet worden. Das Angebot der DB Schwarzwaldbahn GmbH bekam am 15.01.2004 den Zuschlag zur Übernahme der SPNV- Leistungen ab Dezember 2006 zwischen Karlsruhe und Konstanz. EuroTHURBO GmbH wird weiterhin die SPNV-Leistungen zwischen Engen und Konstanz erbringen. Die Vertragslaufzeit beträgt 10 Jahre bei einem Volumen von etwa 3,1 Mio Zugkilometer pro Jahr von DB Schwarzwaldbahn GmbH und etwa 1,1 Mio Zgkm/a durch EuroTHURBO.

Das UVM BW hat sich damit für die Angebote der Bewerber entschieden, die bereits vor der europaweiten Ausschreibung zwischen Karlsruhe und Konstanz bzw. zwischen Engen und Konstanz fuhren. In den Gemeinden im Einzugsbereich der Schwarzwaldbahn wurde darüber unverhohlen Enttäuschung geäußert. Man hatte sich neue Impulse erhofft und war noch immer sauer auf die Bahn, die ihre Interregios aus dem Schwarzwald abgezogen hatte. Der Connex hatte man es zugetraut wieder mehr Feriengäste auf der Schiene in die Urlaubsregion zu bringen.

Alles wie gehabt? - Für Minister Ulrich Müller wird sich allerdings vieles verändern, auch wenn die Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht wechseln: Die Redesign-Silberlinge werden durch klimatisierte Doppelstockwagen ersetzt. Als Traktion wird die Baureihe 146 die Züge mit drei bis vier Doppelstockwagen über den Schwarzwald ziehen bzw. schieben. Trotz gleicher Fahrzeiten sollen mit diesen Loks mehr Halte bedient werden können.

Doppelstockwagen geführt von Baureihe 146 auf der Schwarzwaldbahn

Am 05.02.2004 führte 146 006 (Foto oben kurz nach der Überquerung der Kinzig zwischen Biberach und Steinach) erstmals einen Doppelstockzug als "Mitarbeiter-/Sonderfahrt" RE 31971 von Offenburg nach Konstanz. Abends kam er ohne Schrammen wieder in Offenburg an - offensichtlich sind die Tunnelprofile doch ausreichend groß...
Nach einer weiteren Sonderfahrt mit einer Präsentation für Lokalpolitiker in Singen am 12.02. erfolgte erstmals am 14.02. der Einsatz des Doppelstock-Zuges, allerdings mit Zuglok 111 054, vor den Regelzügen IRE 4115 und RE 31864.

(12.02.2004) Nur vier Wochen nach dem Zuschlag für die Weiterführung des "Seehas" (Konstanz - Engen) durch die EuroTHURBO ab Dezember 2006 wird im Landkreis Konstanz von der Kürzung des bisherigen Angebots gesprochen. Die Mittelthurgau-Bahn hatte ursprünglich im Auftrag von DB Regio und mitfinanziert durch den Landkreis den Seehas-Betrieb aufgenommen. Die SBB-Tochter EuroTHURBO hatte die Betriebsleistungen nach der Auflösung der Mittelthurgau-Bahn übernommen, zusätzlich aber auch einen Teil der Schulden. Der Verkehrsvertrag läuft allerdings in Ende 2004 aus - die Jahre 2005 und 2006 müssen daher überbrückt werden. Der Landkreis ist offensichtlich nicht mehr in der Lage, den bisherigen Betriebszuschuss in angemessener Höhe weiter zu bezahlen. Das Land sieht sich aber erst ab 2007 in der Pflicht. Die Verhandlungen zwischen den Beteiligten laufen noch.

Bereits 1995 wurde der Haltepunkt Gutach-Vogtsbauernhöfe als besonders förderwürdig in den Nahverkehrsplan des Landes aufgenommen. Neben den Haltepunkten Kreisschulzentrum und Landratsamt in Offenburg stand er auch ganz oben auf der Wunschliste des Ortenaukreises. Durch die Streichung von 30 Millionen EUR Fördermittel für den ÖPNV durch das Land wurden die bereits vom Kreis eingebrachten Planungskosten von 100.000 EUR in den Sand gesetzt. Da der Förderantrag nach GVFG erst nach dem 30. November 2003 gestellt werden kann, verringert sich nach dem Beschluss der Landesregierung der Fördersatz von 85 auf 75 %, das heisst der Eigenanteil des Kreises steigt um 67 % gegenüber den bisherigen Ansätzen - und das gibt die Kassenlage nicht mehr her. Allerdings gab es zusätzlich auch eine der Absage der Landesnahverkehrsgesellschaft NVBW, denn die zur Bedienung des Haltepunkts jährlich erforderlichen 40.000 Mehrleistungskilometer der Ortenau-S-Bahn hätten 300.000 EUR gekostet - und die sind nicht da. Die mehrere Hunderttausend jährlichen Besucher des großen Freilichtmuseums werden damit auch in den kommenden Jahren weiterhin mit dem Auto auf der stark belastenden B33 an- und abfahren.


110 348 mit Mess-FbZ 92452

(27.07.2004) An drei Tagen während der letzten Juliwoche konnte auf der Schwarzwaldbahn zwischen Offenburg und Engen ein außergewöhnlicher Zug beobachtet werden. Die blaue Bügelfalten-110 348 führte den Mess-FbZ 92452/92453 mit einem Funkmesswagen über die Strecke - und durch die 39 Tunnel. Und dabei geht es um eine weitere Phase der Umsetzung von EIRENE (European Integrated Railway radio Enhanced Network), ein Projekt der UIC zur Anpassung des GSM- Kommunikationsstandard auf die besonderen Anforderungen des Informationsaustauschs im Eisenbahnwesen. Die Deutsche Bahn AG hat sich die Inbetriebnahme des Mobilfunksystems auf einigen Strecken bereits im Jahr 2004 vorgenommen. Zu den 24.500 der insgesamt 36.600 Streckenkilometern des DB-Netzes, die auf GSM-R aufgerüstet werden sollen, gehört auch die Schwarzwaldbahn.

Das GSM-Funknetz ist den Benutzern von Mobilfunk-Telefonen bekannt. Im Gegensatz zu den "weichen" Anforderungen der öffentlichen Telefonie stellt GSM-R (R für railroad) sehr hohe Anforderungen an Funknetz und Betriebsmittel. Eine quasi 100%-Verfügbarkeit muss auch unter extremen Bedingungen gegeben sein (z.B. Tunnelfahrt bis 500 km/h). Die Mindestpegel an jedem Ort und zu jeder Zeit sind ebenso vorgeschrieben, wie die Maximalzeit bei der Übergabe einer Verbindung in ein anderes Funknetzsegment (für die Techniker: Pegel größer -95 dBm). Von grundlegender Bedeutung sind die verlangten und zu garantierenden Verbindungsaufbauzeiten, wobei die Anforderungen nach vier Prioritätsklassen gestaffelt sind. Für Notrufe muss der Verbindungsaufbau unter einer Sekunde erfolgen, bei Rundrufen zu mehreren Teilnehmern unter zwei Sekunden ("Betriebsgefahr - alle Züge..."). Neben der normalen Sprachkommunikation werden weitere Dienste zur Verfügung stehen. So wird es die Möglichkeit der Direktkommunikationen zwischen zwei oder mehreren Geräten geben, wenn die stationären Anlagen ausgefallen sein sollten. Die Datenkommunikation ist in beide Übertragungsrichtungen vorgesehen. Vom Zug zur Feststation können Standort und Fahrzeugdaten übermittelt werden, in Gegenrichtung in erster Linie Informationen für das Zugbegleitpersonal (Betriebslage, Fahrplanabweichungen, Anschlussaufnahmen usw.). Im Güterverkehr sind duch die Datenkommunikation Sendungsverfolgungen (wie im Straßengüterverkehr) möglich.

Blick in einen GSM-R Sende-Schaltschrank an der Schwarzwaldbahn
Blick in einen GSM-R Sende-Schaltschrank an der Schwarzwaldbahn

Ein besonders denkwürdiger Feldversuch läuft bei der Deutschen Bahn auf der Strecke Berlin - Leipzig unter dem Stichwort ETCS. Mit dem European Train Control System ETCS sollen Züge über GSM-R fernsteuerbar gemacht werden.

 
Ausfahrt Villingen (Schwarzwald) in Richtung Singen

(02.08.2004) An den Wochenenden 28./29.08. und 04./05.09.2004 erfolgt die Betriebsaufname der elektronischen Stellwerke EStW Villingen (Schwarzwald) und Singen (Hohentwiel). Beide Anlagen werden als Unterzentralen (UZ) aus Karlsruhe ferngesteuert. An der UZ Villingen sind über das EStW Trossingen (KBS 742) die Anlagen von Schwenningen, Trossingen und Deißlingen angeschlossen. Die EStW in Tuttlingen und Immendingen gehören mit Hattingen zum Anschlussbereich der UZ Singen. Beide UZ werden in der Betriebszentrale Karlsruhe vom Fahrdienstleiter "Tuttlingen" (Steuerbezirk 7) bedient. Mit den alten Stellwerken verschwinden auch die letzten Formsignale an der Schwarzwaldbahn - auch wenn es in Villingen noch ein Weilchen dauern wird (nach unbestätigten Meldungen bis Ende 2006). Das Foto oben zeigt die Ausfahrt in Villingen (Schw) in Richtung Singen noch vor der Montage der neuen Signale. Neben Villingen standen die weithin sichtbaren Zeichen der mechanischen (und teilweise elektromechanischen) Stellwerkstechnik auch noch in Immendingen und Hattingen. Für den fotografierenden Eisenbahnfreund war das angezeigte Signalbild aus (fast) jeder Perspektive erkennbar - ein unbestreitbarer Vorteil für den beobachtenden und fotografierenden Eisenbahnfreund.

Für die in das EStW Villingen mit einbezogene Strecke KBS 742 (Rottweil - Villingen) ergibt sich erst jetzt die volle Funktionalität des Trossinger Staatsbahnhofs (jetzt nur noch Bf Trossingen). Das Betriebskonzept Ringzug sieht in Trossingen Bf die Flügelung und Vereinigung von Zügen vor. Damit wird es erstmals möglich, dass die Fahrgäste der kurzen Stichstrecke zwischen Trossingen Bf und Trossingen Stadt (66 Fahrten pro Tag!) ohne umzusteigen an die Schwarzwald- und Gäubahn gelangen können.

Die Fernsteuerung aus Karlsruhe hat einige Schattenseiten. Der Fahrdienstleiter vor Ort erkennt in der Regel die Notwendigkeit der Bahnsteigbeleuchtung am frühen Morgen und abends. Aus dem Karlsruher "Betonbunker" fehlt der Umweltkontakt allerdings. Und so standen dann auch am Morgen des ersten Tages ohne örtlichen Fdl (06.09.04) Fahrgäste und Zugbegleiter in Geisingen im Dunkeln. In Karlsruhe wusste man übrigens nicht sofort, wo Geisingen eigentlich liegt...
Schlimmer als solchen "Kleinigkeiten" ist das Problem, was die hochqualifizierten Mitarbeiter zukünftig arbeiten sollen, die bisher für die sichere Durchführung des Zugverkehrs vor Ort verantwortlich waren. Über 40 Fahrdienstleiter sollen durch die EStW-Rationalisierung freigesetzt werden. Viele bekamen schon einige Monate vor der Umstellung Briefe ihrer Arbeitgeber, in denen eine Umschulung zum Tf (natürlich für Privatbahnen wie die HZL) als besonders erstrebenswert angepriesen wurden.
 

die neue Schwarzwaldgarnitur

(22.10.2004) Anlässlich einer Gästefahrt mit Lokalpolitikern, Vertretern des Fremdenverkehrs und der Presse präsentierte DB Regio AG (Regionalverkehr Südbaden) unter Leitung von Dr. Michael Vulpius "Die neue Schwarzwaldbahn". Neben den Neuerungen im Zugverkehr, in erster Linie der Einsatz neuer Fahrzeuge, soll die DB Schwarzwaldbahn GmbH in weit stärkerem Maß als bisher zum Partner in der Regio werden. Schwarzwaldbahn-Manager Dirk Andres möchte ein dichtes Netzwerk von Kooperationen zu den Kommunen, örtlichen Vereinen und Tourismusverbänden herstellen. Über die Zusammenarbeit bei einzelnen Veranstaltunge bis hin zur verbesserten Ausschilderung von Rad- und Wanderwegen beiderseits der Schwarzwaldbahn reichen dabei die Vorstellungen für eine verbesserte Integration der Bahn in das regionale Umfeld.
Mit der ersten an den Bh Freiburg ausgelieferten Lok der Baureihe 146 demonstrierte die Bahn in Zusammenhang mit den neuen Doppelstockwagen Fahrkomfort und Fahrdynamik. 146 109 zog den Zug sehr flott über den Berg. Die Herbstproblematik anderer Baureihen, wie der Einheitslok BR 110 mit einer Häufung von Flachstellen an den Radreifen in den letzten Wochen, bringt die 5,6 MW leistungsfähige Lok im wahrsten Sinne nicht zum Schleudern.
Im Gegensatz zur funktionierenden neuen Fahrzeugtechnik hatten die zwei Suizide des Tages (zwischen Engen und Konstanz) erheblichen Einfluss auf den Zugverkehr über den Schwarzwald.

 

Überholung in Gengenbach

(23.10.2004) Mit einer spektakulären Herbstfahrt mobilisierten die Ulmer Eisenbahnfreunde Mitreisende und Beobachter an der Strecke. Den Höhepunkt der Rundfahrt von Stuttgart über Karlsruhe, Villingen und Rottweil zurück zum Ausgangsbahnhof bildeten die Fahrten des ab Offenburg bis Triberg geteilten Sonderzugs. In Gengenbach und Biberach (Baden) fanden gegenseitige Überholungen statt, ab Hornberg wurde die Strecke mit der Niederwasser Kehrschleife und den 18 Tunnel parallel gefahren - eine eindrucksvolle Meisterleistung. Das Foto oben zeigt den auf Gleis 3 in Gengenbach stehenden 85997 mit Lok 01 1066, der von Zug 85998 mit 01 509 auf Gleis 2 in voller Fahrt (wegen der anschließenden Kurve nur 80 km/h) überholt wird.

Das oben gezeigte Foto mit der Überholung im Bahnhof Gengenbach kann in dieser Form nicht mehr aufgenommen werden. Gleis 3 wurde am 15.12.2004 für Zugfahrten endgültig gesperrt. Siehe dazu auch unter "Bahn-Themen": Verstümmelung der Infrastruktur durch Gleisabbau


 

KBS 720 Offenburg - Singen (Schwarzwaldbahn)
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Ortenaukreis / Tarifverbund Ortenau


 

KBS 722   Biberach (Baden) - Oberharmersbach-Riersbach

Am 19. September wurde an der knapp 11 km lange SWEG-Strecke im Harmersbachtal, einem Seitental der Kinzig, das 100-jährige Eröffnungs-Jubiläum gefeiert. Im stark vom Tourismus geprägten Tal dominiert die alte Stadt Zell am Harmersbach, die ausgerechnet im Jahr der Bahneröffnung durch einen verheerenden Brand stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Nach anfänglichem Aufschwung durch den Anschluss der kleinen Zweigstrecke in Biberach (Baden) an die Schwarzwaldbahn erlitt das Bähnle ein ähnliches Schicksal, wie vergleichbare Lokalbahnen auch: die Nachfrage ließ nach, die Siedlungsstrukturen veränderten sich und die Touristen kamen alle mit dem Auto. Immer mehr Leistungen wurden von der Schiene auf den Bus verlagert. Dies änderte sich allerdings durch die Flucht nach vorn im Jahre 1998. Im Mai dieses Jahres startete die Ortenau-S-Bahn, eine Tochtergesellschaft der SWEG, ihr erfolgreiches Verkehrsangebot auf mehreren DB-Strecken im Ortenaukreis. Die neuen Triebwagen wurden aber auch auf den beiden SWEG-Strecken (Achertal und Harmersbachtal) des Landkreises eingesetzt. Das Fahrplanangebot verdreifachte sich - und es wurde angenommen. Eine weitere Steigerung der Fahrgastzahlen wird sich bei einer geplanten Durchbindung der Züge von der Endstation Oberharmersbach-Riersbach über Biberach (Baden) zur Kreisstadt Offenburg ergeben. Die Beteiligung der Anliegergemeinden an den Kosten für den erforderlichen Umbau im Bahnhof Biberach wurde inzwischen von den Gemeinderäten abgesegnet.

Jubiläumszug im Harmersbachtal

Die Dampfzugfahrten durch das Harmersbachtal waren am Jubiläumstag ein Publikumsmagnet. Zuglok ist die Achertäler Lok 28 "Badenia" (Cn2t, Borsig 1900). Ihre Schwesterlok, die ebenfalls schon 100 Jahre alten Lok 30 (Cn2t Borsig 1904), hatte ihre ersten 38 Dienstjahre im Harmersbachtal verbracht. Jetzt zieht sie die Museums-Dampfzüge im Kandertal. Das Foto zeigt aber auch Neubauten unserer Zeit: am hervorragend von der SWEG gepflegten Gleisoberbau entstand in verkehrsgünstiger Lage der neue Bahnsteig des Haltepunkts Oberharmersbach-Dorf. Mehr zu der Jubiläumsfeier finden Sie hier

Unterschiedliche Fahrplankonzepte sind bezüglich der Durchbindung nach Offenburg in Überlegung. Unter anderem wird eine Teilung der von Offenburg kommenden Züge in Biberach (Baden) erwogen. Durch die Scharfenberg-Kupplungen der OSB-Triebwagen vom Type RS1 ist das kein Problem. Viel problematischer war hingegen das Finanzierungskonzept. Neben dem Landkreis Ortenau sollten die Gemeinden im Harmerbachtal, aber auch Nordrach, das gar keinen Bahnanschluss hat, in den gemeinsamen Topf einzahlen. Unter dem Zeitdruck der Reduzierung des GVFG-Anteils kam die Einigung zustande.

Tarifverbund Ortenau - TGO ... siehe auch unter ÖPNV-News


 

KBS 720 Offenburg - Singen (Schwarzwaldbahn)
KBS 722 Biberach (Baden) - Oberharmersbach (Harmersbachtalbahn)
KBS 741 Eutingen im Gäu - Freudenstadt - Hausach (Kinzigtalbahn)
"Ringzug" Schwarzwald-Baar-Heuberg (KBS 720, 727, 740, 742, 755)
Der eigenwillige "Ringzug"-Tarif (Zweckverband Schwarzwald-Baar-Heuberg)
Ortenaukreis / Tarifverbund Ortenau